„500 Euro reichen doch“ — „Ohne 5.000 Euro wird das nichts.“ Wenn du als Selbstständiger oder kleiner Betrieb nach einer Webseite fragst, bekommst du erschreckend unterschiedliche Antworten. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Und sie hängt davon ab, was du wirklich brauchst.
In diesem Beitrag bekommst du ehrliche Zahlen — ohne Verkaufsdruck, ohne Technik-Kauderwelsch.
Was eine Webseite wirklich kostet — ein ehrlicher Überblick
Es gibt drei grundsätzliche Wege zu einer Webseite:
- Baukasten (Wix, Squarespace, jimdo): 10–30 € pro Monat. Schnell fertig, einfach zu bedienen — aber eingeschränkt, kaum erweiterbar und du bist an den Anbieter gebunden.
- WordPress mit einem Freelancer oder kleiner Agentur: 800–2.500 € einmalig. Flexibel, erweiterbar, gehört wirklich dir. Für die meisten kleinen Unternehmen die beste Wahl.
- Full-Service-Agentur: 2.500–10.000 € und mehr. Professionell — aber für einen Handwerksbetrieb oder eine kleine Kanzlei in vielen Fällen schlicht überdimensioniert.
Was du also bezahlst, hängt vor allem davon ab: Wer baut es — und wie individuell soll es werden?
Baukasten, WordPress oder Agentur — was passt für dich?
Ein Baukasten macht Sinn wenn: du ein sehr begrenztes Budget hast, deine Webseite simpel bleibt (Startseite, Leistungen, Kontakt) und du keine Erweiterungen wie Buchungssysteme oder individuelle Funktionen brauchst.
WordPress macht Sinn wenn: du langfristig flexibel bleiben willst, die Seite wachsen soll, du Wert auf gutes SEO legst oder spezifische Funktionen brauchst. WordPress läuft auf über 40 % aller Webseiten weltweit — nicht ohne Grund.
Eine große Agentur macht Sinn wenn: du ein komplexes Projekt hast, ein Team brauchst das Strategie, Design und Technik gleichzeitig liefert — und das Budget dafür da ist.
Für die meisten Selbstständigen und kleine Betriebe im Heidekreis und Hannover gilt: WordPress mit einem Partner der dich kennt ist die smarteste Lösung.
Welche laufenden Kosten kommen noch dazu?
Eine Webseite ist keine einmalige Ausgabe. Das solltest du einplanen:
- Domain: ca. 15 € pro Jahr
- Hosting: 5–20 € pro Monat — je nach Anbieter und Leistung
- SSL-Zertifikat: meist inklusive beim Hosting
- Pflege & Updates: entweder selbst (0 €, aber Zeitaufwand) oder über einen Wartungsvertrag (30–80 € pro Monat)
- Texte & Fotos: oft unterschätzt — gute Bilder und Texte machen den größten Unterschied
Rechne grob mit 600–1.200 € laufenden Kosten pro Jahr für eine professionell betreute WordPress-Webseite.
Worauf du beim Angebot achten solltest
Bevor du einem Angebot zustimmst, stelle diese vier Fragen:
- Wem gehört die Webseite nach Fertigstellung? Sie sollte dir gehören — inklusive Domain und Hosting-Zugang.
- Kann ich die Seite selbst bearbeiten? Texte und Bilder solltest du ohne Programmierkenntnisse anpassen können.
- Was passiert nach dem Launch? Updates, Sicherheit, kleine Änderungen — ist das geregelt?
- Sind SEO-Basics enthalten? Ladezeit, mobile Darstellung und Grundstruktur sollten von Anfang an stimmen.
Fazit: Investiere smart, nicht blind
Eine Webseite ist kein Kostenpunkt — sie ist dein wichtigstes Verkaufswerkzeug. Wer hier am falschen Ende spart, zahlt später doppelt: für eine Überarbeitung die von Grund auf neu beginnt.
Für Selbstständige und kleine Betriebe in der Region empfehlen wir: WordPress, ehrliche Preise, kein Schnickschnack der dir nichts bringt.
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